Nur in meinem Kopf

Geschichten

für dich, weil du den süßesten Spitznamen der Welt hast
und für deine beste Freundin, die ihn dir gegeben hat 

Ich saß in der Bibliothek und sah auf meinen leeren Bildschirm. Schreibblockade nannte man das auch. Seit ungefähr drei Stunden. Ich hatte gefühlt millionenmal das erste Wort eingetippt und wieder gelöscht. Ich saß an einem der hinteren Tische zwischen zwei Bücherregalen. Mein Blick fiel nach vorne zur Fensterwand, an der die beliebten Plätze von vielen Studenten besetzt waren. Die Sonne schien trotz des kalten Wintertages und müsste eigentliche auf mein fröhliches Gemüt noch etwas positiver wirken und mir endlich eine Idee liefern. Aber mein Gehirn machte Pause. Eine gähnende Leere. Wie konnte das nur sein?
Ich seufzte einmal tief durch und war kurz davor meine Sachen zusammenzupacken, als ich mich daran erinnerte, warum ich trotz Schreibblocklade hier überhaupt noch saß.
Meine Augen mussten die Reihen der Studenten nicht mehr absuchen, denn ich wusste genau wo er saß. Ganz rechts an einem kleinen Tisch, kurz vor der Treppe, neben der Heizung, am besten Fensterplatz überhaupt. Sein Laptop stand vor ihm und er war seit drei Stunden fleißig am tippen, was ich ja von mir nicht gerade behaupten konnte. Man sah über sein Gesicht die Eifrigkeit mit der er bei der Sache war. Die Begeisterung zeichnete sich in der Schnelligkeit seiner Finger und am Glanz seiner Augen, wenn er raus auf den Campus und in die Sonne sah, ab. Leicht neidisch beobachtete ich ihn schon seit ich die Bibliothek betreten hatte. Er dürfte ungefähr in meinem Alter sein und konnte deswegen eher weniger zu den Studenten gehören. Was schrieb er da? Diese riesige Frage beschäftigte mich seit drei Stunden. 
Vorhin war ein Mädchen da gewesen und hatte ihm einen Kaffee to go vorbeigebracht. Sie hatte ihn mit einem herzlichen Lachen begrüßt und einen total süßen Kosenamen verwendet. Wenn ich mich nicht geirrt hatte, hatte sie ihn „Schnuffelbär“ genannt. Ich hatte grinsen müssen und es total niedlich gefunden. Eigentlich hatte ich vermutet die zwei wären ein Paar, aber sie war nach kurzer Zeit wieder aufgebrochen und außerdem hatten sie eher wie beste Freunde gwirkt.

So es reicht jetzt Sofie, rief ich mir in Gedanken. Geh jetzt da rüber und sag irgendwas Blödes. Irgendwas muss du ja nachher schreiben und wenn es nur über die peinlichste Aktion der Welt ist. Oder, wenn du schon nichts schreibst, dann frag wenigsten ihn, was er da schreibt.
Also stand ich auf, ging zu ihm, setzte mich auf den Stuhl gegenüber, stützte dann nachdenklich das Kinn auf meine Hände und sah ihm direkt ins Gesicht. Erstaunt sah er von seinem Bildschirm auf und runzelnde fragend die Stirn.
„Ich bin Sofie und ich glaube ich muss dich heiraten.“
Erst wirkte er kurz irritiert, dann fing er an zu schmunzeln.
„So, so. Hallo Sofie. So schlimm also gleich?“
„Ich sitze hier seit drei Stunden und habe eine komplette Schreibblockade während ich dir zusehen muss, wie du hier Seite um Seite runtertippst. Irgendwas machst du richtig. Außerdem hast du den absolut süßesten Spitznamen den man haben kann.“ Ich nickte unterstreichend. „Ja, ich denke ich muss dich heiraten.“
Er verzog kurz überlegend das Gesicht, nickte dann zustimmend und sagte, „Ja, ich denke du könntest Recht haben. Ich habe gegen das was du sagst nichts einzuwenden. Wobei ich schon sagen muss, dass ich es dir ja schon eine längere Zeit angetan haben muss, wenn du sogar meinen Spitznamen mitbekommen hast.“
Okay, normale Mädchen würden rot werden. Ich halt einfach nicht. Ich lächelte ihn siegessicher an und ignorierte seinen letzten Kommentar.
„Also dann, nächste Woche, da ist Valentinstag. Aber ich muss dich warnen, ich will eine riesige Hochzeit auf einem riesigen Schloss mit einem überdimensionalen diamantenbesetzen Kleid.“
„Wird bisschen knapp bei so aufwendigen Wünschen.“
Ich legte meine Hand auf seine und sah im verschwörerisch in die Augen.
„Ich vertraue meinem zukünftigen Ehemann komplett. Du wirst das schon schaffen.“
Wir sahen uns kurz an und fingen dann beide an zu lachen.
„Okay sorry, ich hatte mal wieder meine fünf Minuten.“, entschuldigte ich mich bei ihm.
„Macht doch nichts. Von mir aus können es auch zehn werden. Normal kann ja jeder.“
Er zwinkerte mir zu und lächelte mich an. Dann stand er auf, klappte seinen Laptop zu und nickte aufmunternd in meine Richtung.
„Also los. Dann bekämpfen wir mal deine Schreibblockade.“
Fragend zog ich meine Augenbrauen zusammen.
„Was hast du vor?“
Er schmunzelte. 
„Abwarten. Pack deine Sachen. Wir unternehmen eine kleine Spritztour.“
„Halt warte kurz.“
Ich stand auf und stellte mich vor ihn.
„Deinen Spitznamen kenne ich ja schon, aber ich würde meinen zukünftigen Ehemann gerne beim richtigen Vornamen ansprechen.“
Ich grinste ihn frech an. Er nickte mit einem Lächeln auf den Lippen.
„Ja das klingt plausibel. Kann ich wirklich nachvollziehen.“ Der Sarkasmus in seiner Stimme war nicht zu überhören und ich konnte zum ersten Mal nicht wirklich einordnen, wie ich seine Aussage zu verstehen hatte.
Er steckte seinen Laptop in die graue Tasche, die er auf seinen Stuhl gestellt hatte. Dann drehte er sich um und stellte sich ganz dicht vor mich, so dass unsere Gesichter nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt waren. Er musste sich zu mir hinunter beugen, da er doch ziemlich groß war.
Er sah mir in die Augen und lächelte mich total süß an.
„Ich sag dir was. Verdiene ihn dir.“
Ich war so überrascht, dass mir der Mund offenstehen blieb.
War er echt gerade so frech gewesen?

Wir standen auf einem großen Hügel und sahen hinunter ins Tal, welches die Sonne noch mit ihren letzten Strahlen beschien. Eine unglaublich schöne grüne Weite lag vor mir. Weite Wiesen, versehen mit leichten Hügeln erstreckten sich bis zum Horizont. Der eiskalte Wind wehte mir meine Haare aus dem Gesicht und die Sonne warf die letzten goldenen Strahlen über die wunderschöne Landschaft. Rechts von mir kennzeichneten ein paar Bäume den Anfang eines Waldes. Links von mir brach die Wiese steil ab und der Hügel auf dem ich stand endete in einem Felsen, welcher am Rande einer tiefen Schlucht lag.
Er stand hinter mir und flüsterte mir ins Ohr. 
„Lass deinen Blick über die wunderschöne Landschaft gleiten und stell dir vor, hier würde eine große Schlacht stattfinden. Gigantische Drachen, wilde Kämpfer, Trolle, fantastische Wesen, Tiere. Und du bist die Königin von dem Ganzen. Dein Volk, welches für dich in den Krieg zieht.“
Ich verzog das Gesicht. „Das ist so überhaupt nicht mein Genre.“
„Okay, okay, nicht schlimm. Denken wir um. Neue Idee. Diese Hochzeit von der du geredet hast. Hier. Mitten im Nichts. Große Pavillons. Dort drüben sind die Tische aufgebaut. Mitten auf der Wiese ist eine große Holzterrasse, auf der viele Paare tanzen. Und du bist natürlich die Prinzessin des Abends.“
Ich fing an zu lächeln. „Das klingt schon viel besser.“
„Oder noch eine andere Idee. Ein riesiges Festival. Stell dir die verschiedenen Bühnen vor, verteilt in der ganzen Landschaft, die vor dir liegt. Eine im Wald. Eine in der Schlucht. Eine hinter den Hügeln am dort liegenden See. Und mindestens drei quer über den grünen Wiesen vor dir verstreut. Absperrungen, mobile Behausungen, Hygienehäuser, Platz zum campen, Imbissstände, Pools, aufgeschüttete Sand- und Liegeanlagen. Und du bist diejenige, die das alles organisiert hat und darfst jetzt hier stehen und betrachten was du erschaffen hast.“
Bilder bauten sich langsam in meinem Kopf zusammen. Nahmen Farbe und Gestalt an. Ich stelle mir die Besucher des Festivals vor. Freunde, Paare, Geschwister. Alle auf ein unvergessliches Wochenende mit guter Musik aus. Und dann sah ich sie. Hunderte von Geschichten. Ideen. Gedanken, die plötzlich in meinem Kopf aufblühten wie Blumen. Als würde ein Damm brechen und der Fluss endlich wieder ins fließen kommen. Ich konnte es gar nicht glauben. Es war der Wahnsinn. Er hatte es mit seiner Beschreibung wirklich geschafft, meine Schreibblockade zu besiegen. Er hatte  mich tatsächlich gerettet.
Noch völlig in meiner Faszination versunken murmelte ich vor mich hin. „Ich muss dich wirklich heiraten.“
Ich spürte ihn an meiner Wange grinsen. „Natürlich.“
Erst jetzt wurde mir bewusst, wie nah wir uns eigentlich waren. Sein Atem neben meinem Kopf mahlte weiße Wolken in die Luft und ich spürte, dass es mich trotz der Kälte nicht wirklich fror, denn er stand sehr dicht hinter mir. Ich drehte mich um.
„Du bist der Knaller. Gib mir einen Laptop, ich muss anfangen zu schreiben.“
Er lachte.
„Nein, nein. Wir sind noch nicht fertig.“
Unsere Gesichter waren nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt. Er lächelte mich liebevoll an.
„Wir haben noch etwas vor.“
Dann nahm er meine Hand und zog mich wieder Richtung Auto. 

Er öffnete die schwere Holztüre und wir betraten eine urige kleine Bar. Naja, eher eine Kneipe. Sie war brechend voll. Rechts war eine kleine Bühne aufgebaut, auf der ein jüngerer Mann mit wuscheligem Haar gerade seine Gitarre ansteckte und an einem Verstärker herumspielte. Vor dieser Bühne standen verteilt ein paar Stehtische, die alle mit Leuten in ungefähr unserem Alter besetzt waren. Im hinteren Teil der Kneipe gab es mehrere Sitznieschen, die ebenfalls komplett belegt waren. Die große dunkle Holzbar im hinteren Teil des urigen Raumes war das Herzstück der Kneipe. Zwei Barkeeperinnen waren fleißig am Getränke ausschenken, denn auch vor der Bar drängten sich viele Menschen.
Ich sah zu ihm auf. Er lächelte mich an. Sein Blick versuchte mir irgendetwas zu sagen, aber ich konnte noch nicht genau herauslesen was das sein sollte. Er legte seine Hand auf meinen Rücken und dirigierte mir so einen Weg durch die Bar. Plötzlich kam von der Seite das Mädchen von heute Mittag angerannt und sprang ihm direkt auf den Rücken.
„Schnuffelbär! Was machst du denn hier? Ich dachte du wolltest heute nicht kommen an deinem freien Tag.“
Er fing an zu lachen. „Hallo Amy.“
Sie rutschte von seinem Rücken, stellte sich neben ihn und strahlte mich an.
„Wen haben wir denn hier?“
„Das ist eine Schreibblockade. Sie nennt sich Sofie. Und sie ist auch der Grund warum ich, besser gesagt wir, heute hier sind. Ich dachte Simon kann da Abhilfe schaffen.“
Amy grinste und legte einen Arm um mich.
„Mach dir keine Sorgen Sofie Schreibblockade. Du befindest dich hier in einer Welt voller Fantasie und Musik. Sobald du Simon singen hörst, fließen die Wörtern aus deinen Fingern wie Blut.“
Ich fing an zu lachen und hatte Amy direkt ins Herz geschlossen.
„Simon?“, fragte ich dann etwas irritiert.
Amy zwinkerte mir zu. „Warte ab, Simon spielt hier heute Gitarre.“
Mein Blick wanderte wieder zur Bühne, zu dem Jungen mit wuscheligem Haar, von welchem ich jetzt also auch den Namen wusste.
„Kann ich euch kurz allein lassen?“, fragte er.
Amy winkte ab. „Klar, Sofie ist in guten Händen.“
Sie zeigte in Richtung eines Stehtisches, von wo aus ein paar Leute herüberwinkten. „Wir stehen da drüben.“
Er nickte und sah uns dann nochmal kurz fragend an.
„Was möchtet ihr trinken?“
Ich überlegte kurz. „Ich hätte gerne ein Wasser.“ Er runzelte die Stirn. Verschmitzt verzog ich das Gesicht. Kleinlaut sagte ich ein bisschen schüchtern, eher wie eine Frage, „Ich trinke keinen Alkohol?“
Amy fing an zu lachen und klopfte mir auf die Schulter.
„Ach Sofie, du gefällst mir immer besser. Bring ihr ein Wasser und mir ein Bier. Bis gleich.“ Mit diesen Worten war er entlassen und sie schob mich Richtung Stehtisch. Eigentlich sollte ich mit dieser Situation völlig überfordert sein, war ich aber nicht. Mir ging es prächtig. Am Stehtisch wurde ich von weiteren Mädels und Jungs empfangen, denen ich von Amy als „Sofie Schreibblockade“ vorgestellt wurde. Ich fing an zu lachen. Jetzt wusste ich auch, von wem er diesen witzigen Spitznamen „Schnuffelbär“ bekommen hatte. Dieser Abend versprach höchst lustig zu werden. Mein Blick fiel auf die Bühne, auf der er jetzt stand und mit dem Jungen im wuscheligen Haar sprach. Dieser nickte, sah kurz herüber, lächelte und sagte dann etwas. Was trieb er da?
Ich drehte mich zu Amy und fragte unüberlegt heraus. „Wie heißt er eigentlich?“
Amy schmunzelte.
„Er hat dir seinen Namen nicht verraten? Das sieht ihm ähnlich. Hängt mit seiner Schriftstellerkarriere zusammen. Ihm ist sein privater Name extrem heilig. Ist schon einiger Blödsinn passiert in den letzten Jahren, weswegen er vorsichtiger geworden ist. Sein Künstlername ist Jace Tirel. Nenn ihn einfach bei diesem. Das tun wir alle.“
Ich nickte gedankenverloren. Dieser Mann wurde ein immer größeres Rätsel. Was hatte das vorhin mit diesem freien Tag zu bedeuten? Gerade wollte ich Amy danach fragen, da hörte ich das Knacksen des Mikrofons und augenblicklich wurde es still in der Kneipe. Die Blicke wanderten alle zur Bühne.
„Hallo Leute. Schön, dass ich heute Abend mal wieder hier sein darf.“
Jubelrufe wurden hörbar.
Amy neben mir schrie „Wir lieben dich Simon!“
Ich lachte. Da war ich ja direkt unter die richtigen Leute geraten.
Simon auf der Bühne lächelte und warf Amy eine Kusshand zu.
„Dann wollen wir also gleich loslegen. Das erste Lied spiele ich für ein Mädchen, welches mein guter Freund Jace heute mitgebracht hat. Sie hat nämlich eine böse Schreibblockade. Hoffen wir, dass ich diese lösen kann.“
Lauter Jubel brach aus und ich wurde rot. Ja, ich wurde rot. Ich bin eigentlich nicht der Typ der rot wird, aber Simon hatte es geschafft. Amy zwinkerte mir zu und stieß mich in die Seite.
Dann wurde es wieder still in dem überfüllten Raum und Simon fing an die ersten Takte auf seiner Gitarre zu spielen. 

Ich kann in drei Sekunden, die Welt erobern,
den Himmel stürmen und in mir wohnen.
In zwei Sekunden Frieden stiften, Liebe machen, den Feind vergiften.
In ner Sekunde Schlösser bauen, zwei Tage einziehen und alles kaputt hauen.
Alles Geld der Welt verbrennen und heut‘ die Zukunft kennen.

Ich spürte, dass er sich hinter mich stellte. Ganz nah. Ich spürte seine Präsens. Es fühlte sich anders an wie heute Nachmittag auf dem Hügel, irgendwie intensiver. Aber unglaublich gut. Ich wollte nicht, dass er wieder ging. Er stellt eine Flasche Wasser vor mir auf den Stehtisch. Ich warf ihm kurz ein Lächeln über die Schulter zu woraufhin er sich zu mir herunterbeugte und seine Wange an meine legte.

Und das ist alles nur in meinem Kopf,
und das ist alles nur in meinem Kopf.
Ich wäre gern länger dort geblieben,
doch die Gedanken kommen und fliegen.
Und das ist alles nur in meinem Kopf,
und das ist alles nur in meinem Kopf.

„Danke“, flüsterte ich und wusste, dass er es gehört hatte.
Er drückte mir einen Kuss auf die Wange und flüsterte dann in mein Ohr, „Für so eine süße nette Maus wie dich immer gerne.“
Ich lächelte. „Ich muss dich halt wirklich heiraten.“
Er lachte an meiner Halsbeuge und ich konnte seinen warmen Atem auf meiner Haut spüren. 

Wir sind für zwei Sekunden Ewigkeit, unsichtbar, ich stopp die Zeit.
Kann in Sekunden fliegen lernen und weiß wie es sein kann nie zu sterben.
Die Welt durch deine Augen sehen, Augen zu und durch Wände gehen.
Und du bist wie ich, ich bin wie du.
Wir alle sind aus Fantasie.
Wir sind aus Staub und Fantasie. 

„Ist das nicht alles ein bisschen zu einfach“, fragte er nah an meinem Ohr etwas ernster. „Das kommt mir irgendwie unrealistisch vor.“
Ich lächelte. „Hör einfach zu.“ 

Und das ist alles nur in meinem Kopf,
und das ist alles nur in meinem Kopf.
Ich wäre gern länger dort geblieben,
doch die Gedanken kommen und fliegen.
Alles nur in meinem Kopf
und das ist alles nur in meinem Kopf.


(nur in meinem kopf ~ andreas bourani)

Simon spielte die letzten Takte auf der Gitarre, während ich mich umdrehte und ihm in die Augen sah. 
„Wenn das alles nur in unserem Kopf ist…“ Er überlegte kurz. Dann schüttelte er widerwillig den Kopf.
„Nein, das gefällt mir nicht.“ Er lächelte mich an. „Ich mag dich nämlich. Und das wäre schade, wenn das nur in unserem Kopf stattfinden würde.“
Er zog mich in seine Arme und drückte mir dann einen Kuss auf die Stirn, wie ein großer süßer Teddybär.
„Hallo Sofie, ich bin Manuel. Möchtest du mich nicht nur in Gedanken heiraten sondern darf ich vielleicht ein Teil deines Lebens werden?“ 

Fotos by Pit

2 Gedanken zu “Nur in meinem Kopf

  1. Einfach schön…
    Es ist Dir gelungen mich nahezu sprachlos und atemlos zu machen.
    Kann Dir nicht genau beschreiben wie sich diese Geschichte für mich anfühlt, denn ich bin noch völlig in ihr drin.
    Unbeschreiblich was Du mit Deinen Worten in mir auslöst, DANKE DIR für das wohltuend angenehme Herzbeben 🙏🏽💕🍀

    1. Es ist schön so ein Gefühl mit meiner Geschichte bei dir auszulösen. Das freut micht wirklich riesig und ich kann mich nur bei dir bedanken, fürs lesen und für dein lieben Worte.

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