Musikgeschichten #4

Gedanken, Geschichten

Behandle mich wie eine Lady, so wie ein Junge das tun sollte.
„Like a lady“ von Monrose

Treat me like a lady, like a boy should.
Love me like crazy, like a boy should.
Treat me like a lady, like a boy should.
And if you amaze me I know that I could love you like a girl should.

Langsam schaute ich zur Seite und da stand er. Neben mir. Er lächelte mich an und gab mir einen Kuss.
„Ich bin da.“

Ist das nicht das Wichtigste? Dass der andere immer da ist? Mir ist es egal, ob ich teure Geschenke bekomme, Rosen oder ein Candle-Light-Dinner. Das wichtigste für mich ist, dass er einfach nur da ist. Bei mir ist. Zusammen sein.

Der Regen ist faszinierend, fantastisch, mystisch und vor allem inspirierend.
„Regenmädchen“ von FINN

Sie läuft barfuß durch den Regen.
Sie ist schon lang nicht mehr allein gelaufen,
doch der Regen trägt sie voran,
er trägt sie davon.
Die Tropfen dringen tiefer,
immer tiefer in ihr Haar und sie vergisst was schon war und was noch kommt,
was gestern war, was morgen kommt.

Früher, als ich noch klein war, im Regen draußen gespielt habe und danach total zerzaust und nass nach Hause kam, nannte mich meine Mutter immer „Wetterhexe“. Sie lachte, strich mir durch meine Haare und sagte, „Du kleine Wetterhexe“. Heute muss ich mich immer daran erinnern, wenn mein Hund vom Wind und Regen verstrubbelt vor mir sitzt. Dann lache ich auch und sage zu ihr, „Du kleine Wetterhexe“.

Der Regen hatte für mich schon immer etwas faszinierendes. Genauso wie der Winter. Ich mag es, wenn es stürmt und draußen kalt und nass ist. Im Sommer warte ich immer sehnsüchtig auf den Sommerregen.
Ich weiß nicht warum das so ist. Aber vielleicht können die Schreiber unter euch da draußen verstehen, dass genau dann eine Idee für eine Geschichte viel schneller kommt. Inmitten dieses wundervollen mystischen Wetters.

Auch wenn sehr viel Zeit vergangen ist habe ich unsere Anfänge nicht vergessen und ich vermisse dich.
„Moment“ von Glasperlenspiel

Jetzt lieg ich im warmen Sand, milliarden Sterne über mir,
schließ die Augen und ich such nach deiner Hand.
In diesem Moment, wünsch ich mich zu dir,
wünscht ich du wärst bei mir.
Ich brauch dich doch zum Glück.
Warum bist du nicht hier?

Ihr Blick wanderte aus dem Fenster hinaus auf die Straße. Ihre Gedanken schweiften, wie so oft in letzter Zeit, zurück zu der Zeit mit ihm. Sein unendliches Verständnis. Für alles. Sein Dasein. Immer. Seine Hilfe. IMMER. Er war in jeder Sekunde, wenn sie ihn gebraucht hatte da gewesen. Sie hatten sich aneinander festgehalten, sich gegenseitig gerettet.
Sein Lachen und seine langen Monologe, die sie geliebt hatte. Er hatte so beruhigend auf sie gewirkt. Seine Wohnung. Die Serie, die sich zusammen auf dem kleinen Sofa angesehen hatten. Die Spaziergänge. Er hatte für sie gekocht.
Und sie hatte einen großen Fehler gemacht. Sie hatte ihn gehen lassen. Sie hatte es nicht Wert geschätzt. Sie war zu sehr mit sich selbst beschäftigt gewesen.
Die Straße vor ihren Augen verschwamm als sich Tränen einen Weg über ihre Wangen bahnten.

Es tut mir Leid.
Ich hab dich lieb.
Und ich vermisse dich.

Danke. Danke, dass ich deine Freundin sein darf.
Du bist einer der besten Menschen, die mir in meinem Leben je begegnet sind.

Es sind die kleinen Momente, die ihr zeigen, dass er sie liebt…
„Eisener Steg“ von Philipp Poisel

Ich atme dich ein und nie wieder aus.
Schließ‘ dich in mein Herz.
Lass dich nicht mehr raus.
Ich trage dich bei mir, in meiner Brust.
Hätt‘ alle Wege verändert, hätt‘ ich sie vorher gewusst.
Ich will dich einmal noch lieben, wie beim allerersten Mal.
Will dich einmal noch küssen, in deinen offenen Haaren.

Sie schlug die Augen auf. Die Sonne, die durch die Fenster schien, hatte sie geweckt. Sie sah ihn neben sich liegen, wie er sie anlächelte.
Sie schloss nochmal genussvoll die Augen und seufzte tief. „Wie lange bist du schon wach?“ Er stützte sein Kopf auf seine Hand und dreht sich noch mehr zu ihr. „Eine halbe Stunde.“ „Hast du mich etwa beobachtet?“ Er streichelte ihre Wange und lächelte sie liebevoll an. „Du bist so wunderschön süß, wenn du schläfst. Ich konnte nicht wiederstehen. Da musste ich einfach ein bisschen verträumt zusehen.“
Er zog sie an sich und küsste sie auf die Stirn.

Freunde sind nicht nur Freunde. Sie retten dir dein Leben, wenn du am ertrinken bist.
„Friends“ von Aura Dione

But at least I got my friends,
share a rain coat in the wind.
They got my back until the end,
if I’ll never fall in love again.
Well at least I got my friends,
like a light bulb in the dark,
saving me from the sharks,
at least I got my friends.

Und als der Schmerz sie in die Knie zwang, und sie nicht wusste wie sie damit klarkommen sollte, legte sie ihr die Hand auf die Schulter.
„Hör mir zu. Ich kann dich aus diesem Schmerz nicht herausholen. Aber ich kann dir beistehen. Und das tue ich. Ich bin hier.“

Wenn du jemanden liebst, dann schlägt dein Herz höher.
„Love Someone“ von Jason Mraz

When you love someone,
your heartbeat beats so loud.
When you love someone,
your feet can’t feel the ground.
Shining stars all seem
to congregate around your face.
When you love someone,
it comes back to you.

Weil du da bist.
Weil du bei mir bist.
Weil du du bist.
Weil ich ich bin, wenn ich bei dir bin.
Weil wir ein Wir sind.
Weil wir aber gleichzeitig ein Du und ein Ich sind.
Weil wir zusammen glücklich sind.
Weil wir beide hier sind.
Und weil wir sind, was wir sind, wenn wir zusammen sind.
Danke.

Weil du mir weh getan hast und dann angefangen hast meine Sprache zu sprechen…
„Playlist“ von Jonas Monar

Und wenn du mich fragst, ob alles okay ist,
zeig ich dir diesen einen Song in meiner Playlist.
Komm‘ lass uns heut nicht drüber reden,
du weißt doch längst schon wie’s mir geht
und wenn du mich fragst, ob alles okay ist,
zeig ich dir diesen einen Song in meiner Playlist

Akzeptiere mich,
Respektiere mich,
nimm mich wie ich bin,
tu mir nicht weh,
liebe mich,
sei nett zu mir,
behandle mich gut,
vergleiche mich nicht,
ignoriere mich nicht,
verletze mich nicht,
vergiss mich nicht…

Foto by J.H. Artworks

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