So fremd und doch so nah…

Gedanken, Geschichten

Do you really want?
Do you really want me?
Do you really want me dead or alive to torture for my sins?
Do you really want me dead or alive to live a lie?
This hurricane’s chasing us all underground

(hurricane ~ thirty seconds to mars)

Sie ging die Treppe zu ihrer Wohnung nach oben, schloss die Tür auf, begrüßte ihren Hund.

Er betrat seine Wohnung, legte seinen Schlüssel auf die Ablage neben der Kommode und zog seine Jacke aus.

Sie legte ihre Handtasche ab, zog ihren Mantel aus, streifte die Schuhe von den Füßen.

Er lief durch den langen Flur der Wohnung direkt ins Badezimmer. Bis er dort war hatte er sich bereits all seiner Klamotten entledigt.

Sie zog sich vorsichtig aus, legte alles feinsäuberlich auf einen Stapel auf einen Hocker neben der Dusche.

Die Tropfen rannen durch seine kurzen Haare, über seinen breiten starken Rücken, vorbei an seinem wohlgeformten runden Po, während er sich mit seinen Händen an der Glasscheibe und der Duschwand abstützte.

Sie legte ihren Kopf in den Nacken, als das Wasser über ihre Brüste und den flachen Bauch an ihren Beinen hinunter rann.

Er atmete heißer. Wenn man genauer hinsah, konnte man erkennen, dass nicht nur Wassertropfen über sein Gesicht rannen.

Und die roten Augen verrieten, dass sich ihre Tränen mit dem warmen Wasser der Dusche vermischten.

Er ging in die Knie und vergrub seinen Kopf in seinen Armen, während das Wasser erbarmungslos auf ihn niederprasselte.

Sie rutschte mit dem Rücken die kalte Fliesenwand hinunter, zog die Knie an sich und presste ihre zitternden Lippen an ihre Beine.

Foto by J.H. Artworks

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