Aila

Gedanken

Hallo meine Lieben,

heute poste ich mal eher einen persönlichen Text. Ich hatte irgendwie Lust euch mal einen kleinen Einblick in das Wesen meines Hundes und die Beziehung zwischen mir und meiner kleinen Hündin zu geben.

„Thront dieser Hund eigentlich schon wieder?“, sagt er und sieht mich fassungslos an. Ich drehe mich um und musste grinsen. Auf dem neuen Sofa (er war gerade in eine neue Wohnung gezogen und hatte sich ein Sofa „gegönnt“ (maximal übertrieben teuer und somit auch schick)) „thronte“ meine kleine Hundemaus aber nicht ganz normal, nein, sie hatte sich auf eines der zwei Fellkissen am obersten Ende des Sofas gelegt, von dem sie das ganze Wohnzimmer im Blick hatte, und sah uns jetzt unschuldig an. Er zog eine Augenbraue hoch und sah wieder zu mir.
Ich musste laut loslachen.
„Tja was soll ich sagen? Ich bin unschuldig. Von mir kann sie das nicht haben.“
„Natürlich nicht“, er verdrehte die Augen und ging kopfschüttelnd aber selbst mit einem Grinsen auf den Lippen davon.

Egal was ich jetzt sage, ich kann nichts zu meiner Verteidigung beitragen. Das wären alles Ausreden. Eins ist aber nicht gelogen. Am Anfang, als sie zu mir kam, war sie nicht so. Wirklich nicht. Naja, was dann passiert ist… keine Ahnung. Aber wie sagt man immer so schön? Der Hund spiegelt den Charakter des „Frauchens“ wider.
Wenn ich meinen Hund in drei Worten beschreiben müsste, würde ich sagen:

Süß, Frech, Verkuschelt und Eingeblidet.

Okay. Das waren vier Wörter. Aber das ist Aila.
Naja, wie würden meine Freunde oder Familie mich beschreiben? Wahrscheinlich auch mit diesen drei (ups… nein, es waren ja vier) also vier Wörtern.
Ich versuche mich wirklich zu bessern. Vielleicht überträgt sich das dann auch auf den Hund… wer weiß.
Was wir beide sind und worauf ich stolz bin… wir sind beide quirlig und lebensfroh.
Wenn wir Lust haben können wir beide stundenlang wandern oder aber auch stundenlang „Dauergammeln“.

Da fällt mir gerade noch einmal eine kleine Story ein, die letztens meinem Freund passiert ist, als er mit ihr Gassi war. Er schilderte mir den Vorfall so:

„Wir haben einen Nachbarn, der hat einen riesigen Hund. So ein halbes Kalb. Mit dem geht er immer um den Block ohne Leine. Der Hund kennt das Viertel ja schon seit er lebt. Mir ist er noch nicht begegnet außer heute Morgen. So jetzt kommt uns dieser riesen Hund also entgegen und Aila sieht den. Sie fängt augenblicklich an zu bellen (Ihr müsst wissen Aila bellt sonst nie. Also wirklich, höchstens, wenn jemand an der Tür klingelt.), merkt dann, dass der große Hund trotzdem auf sie zukommt, dreht sich um, kommt zu mir, stellt sich hinter mich und bellt dann weiter, schön versteckt hinter meinen Beinen durch.“

Als er mir diese Story erzählt hat, musste ich auch aus vollem Herzen lachen.
„Freche Zusel“, würde meine Mutter sagen.
Und ich? „Original mein Mädchen. Große Klappe, nix dahinter“, aber das eben nur manchmal. Wie gesagt, sie bellt ja fast nie.

Eins ist schon mal sicher, sie bringt jeden Tag viel Freude in mein Leben und auch wenn ein Hund Arbeit und Verantwortung bedeutet, würde ich solche Momente nie hergeben. Denn diese machen das Leben noch ein bisschen lebenswerter.

In diesem Sinne, euch allen einen schönen Tag noch, egal was ihr tut, und wenn ihr ein Tier bei euch zu Hause habt, drückt es ganz fest und seit glücklich, dass ihr es habt.

Eines meiner Lieblingsmottos lautet nämlich, ein Leben ohne Tiere ist nur halb so viel Wert.

Liebe Grüße
eure Lisa
euer Geschichtenmädchen.

Aila stolzer arrooganter Hund

Fotos by J.H. Artworks

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