Der Anfang

Gedanken

für Johannes, der meine Talente entdeckt, die Idee für den Blog gehabt und mir sein Talent zur Verfügung gestellt hat
und für Daniel, der mir bei der Umsetzung zur Seite gestanden hat (und den ich garantiert auch einiges an Nerven gekostet habe, Danke dafür!)

Hallo Welt! 

Tatsächlich schreibe ich hier meinen ersten Blogeintrag.
Ich bin jetzt hier.
Im Internet.
Wahnsinn.
Es war ein unglaublich langer und steiniger Weg bis hierhin.
Viele Tränen, viele Nerven, viel Angst. Aber vor allem viele Nerven. 

Aber zuerst will ich euch erzählen, wie es überhaupt dazu kam.  

Ich saß zu Hause an meinem Computer und scrollte durch meinen Blog auf einer sehr alten Comunity-Seite. Ehrlich gesagt waren alle, die dort einmal angemeldet waren, dann nach Facebook gewechselt und hatten sich auf dieser Seite abgemeldet. Außer ich. Weil ich meinen Blog einfach geliebt habe bzw. ihn immer noch sehr mochte und es einfach nicht übers Herz brachte ihn zu löschen. Ich hatte den Blog nach sechs Jahren Vergessenheit vor ein paar Monaten wiederentdeckt und es war unglaublich faszinierend und spannend. Was man als 13 bzw. 14-jährige so alles gebloggt hat! Aber vor allem war es witzig. Und eine total lustige Zeitreise zurück in meine Pubertät. Und somit in meine damalige Selbstfindungsphase.
Während ich also durch meinen Blog scrolle und so vor mich her grinse, schreibt mich ein sehr guter Freund an und fragt mich, was ich so treibe. Weil ich kein Gehmeinis daraus machen wollte, gestehe ich ihm, dass ich gerade auf dieser besagten Seite durch meinen Blog scrolle.
Zuerst kam keine Antwort.
Dann ein Lachsmiley.
Und dann wollte er doch wissen, warum ich noch auf dieser Seite wäre und was an meinem Blog so besonders wäre, dass ich ihn nicht löschen wollte.
Daraufhin habe ich ihm ein paar Screenshots geschickt und abgewartet. Fast sofort kam die Antwort. 

„Das ist wirklich gut. Das ist dein Ding. Wirklich toll, was du da machst. Aber auf dieser Seite ließt das doch niemand. Mach deinen eigenen Blog. Bau dir eine Website auf und blogge.“  

Und so war die Idee geboren.
Ich war ziemlich skeptisch am Anfang.
Mal davon abgesehen, dass ich nicht einmal wusste wie so ein Blog online auszusehen hat, war ich völlig orientierungslos. Interessierte es die Menschen da draußen, was ich zu sagen hatte? Ich war in keinen einzigen sozialen Netzwerken vertreten, weil ich mich eben nicht online preisgeben wollte. Weil ich nicht zu viel von mir zeigen wollte.  

Weil die Lisa einfach immer nach links gelaufen ist, wenn alle anderen nach rechts gelaufen sind.

Wollte ich das jetzt ändern? Wollte ich riskieren auf Kritik zu stoßen? Hatte ich den Mut dazu, mich zu überwinden und alle sozialen Netzwerke, die ich bis jetzt gemieden habe, doch noch in mein Leben zu lassen?
Nach einigem Hin und Her bin ich dann doch mal losgezogen und habe mich durch hunderte von Blogs geklickt. Habe gestöbert, mir Ideen geholt, kurz den Kopf verloren, alles wieder hingeschmissen, die Fetzen aufgehoben, neu angefangen, geweint, Podcasts gehört, aufgestanden. 

 2018

Ein denkbar ungünstigster Zeitpunkt einen Blog auf die Beine zu stellen. Das Internet ist voll davon. Aber… 

hier bin ich. 

Mit einem Ziel.
Euch mitreißen. Mitnehmen. In die Zukunft und manchmal auch in meine Vergangenheit.
Euch meine Welt zeigen.
Ich will nicht zu penetrant sein.
Nicht nur mich zeigen.
Ich will eher mit euch sein. Mit euch reden. Euch miteinladen, mein Leben zu verbringen. Ich will, dass Ihr es bereichert. Dass Ihr daran teilnehmt. 
Auf keinen Fall will ich zu arrogant und zu selbstverliebt wirken. Das hat mich auf manchen anderen Blogs, auf denen ich so vorbeigeschaut habe, gestört. 

Ich will euch einfach nur zeigen, was ich schreibe. Und dass ich überhaupt schreibe. In meinen Geschichten verarbeite ich viele persönliche Dinge, die vielleicht herauszulesen sind oder auch nicht. Ich verwende niemals richtige Namen und ich versuche so gut wie möglich Personen aus meinem Umfeld so neutral wie möglich zu beschreiben.
Ich will einfach nur der Welt meine Geschichten zeigen.
Und sehen was passiert.
Vielleicht gefallen sie euch ja. 

Also lasst uns 2018 einen neuen Blog mit einem neuen Ziel gründen. 

Lasst mich euch Geschichten erzählen. Lasst euch mitreißen und überraschen. Nehmt daran teil und vielleicht seid ihr ja auch bald ein Teil davon. Und wir sind alle eins. Auf meinem Blog und in meinen Geschichten.

Ich will ein Roman sein auf den Seiten deines Lebens.
Geschrieben mit Tinte, schwarzer Tinte aus deinem Herz.
Ich will ein Orkan sein, keine kurze Geschichte.
Ein Manifest, für das du aufstehst in der Nacht.
(roman ~ phillipp poisel)

Ich freue mich darauf. 
Euer Geschichtenmädchen.
Eure Lisa.

Foto by J.H. Artworks

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